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Montag, 21. März 2011

i'm losing my mind

Ich fühle mich nach hundert gefühlten Jahren dazu inspiriert etwas von mir zu geben , im Wissen , dass es tatsächlich zwei offizielle Leser gibt.

Wochenenden sind meist kein Zuckerschlecken,ne.Man geht auf eine Party,erwartet nichts.Ob man vorgetrunken hat oder nicht - ist so gesehen eigentlich scheiss egal - irgendwann ist sowieso der point of no return. Man fängt an zu tanzen , ob in Trance oder nicht , ist auch egal . Man geht das erste Mal aufs Klo und erkennt noch alle Leute und kann sich auch noch vernünftig nachschminken oder als Junge noch vernünftig die Hose zu machen . Und als ob wir das nicht alle kennen würden - irgendwann passiert einfach das , was man eigentlich gar nicht wollte . Sei es ein Kuss , eine Berührung , ein Wort , ein Tritt auf den Fuß , eine ungewollte Zigarette , das Kaputtlaufen eines Absatzes und noch so viele andere Dinge über die man später noch oft nachdenken wird, mehr oder weniger . Dann kommt man durchgefroren nach Hause , schafft es nicht sich abzuschminken und liegt so da , inmitten von Kissen und Decken oder einfach vor dem Bett , wenn man es nicht mehr so ganz getroffen hat . Einige landen dann vielleicht auch vor der Toilette , oder schaffen es gar nicht nach Hause - jedenfalls liegt man dann da , lässt den Abend Revue passieren und dann irgendwann kommt man in Gedanken nochmal dahin , was eigentlich nicht passieren sollte . Man bleibt hängen im Film .  Ich habe das Gefühl , dass es öfter Mädchen sind als Jungen - aber meine Mutter würde sagen ' Tak to jest ' (übersetzt : So ist das eben). Man wiegt alles ab - Argumente,Gedanken,Gefühle bis auf das kleinste Detail und irgendwann beisst man nicht so in irgendwas rein , dass nicht einmal mehr Ablenkung durch einen anderen Gedanken hilft . Es ist aussichtslos . Und ein Kuss bedeutet nichts , genauso wie eine Berührung , ein Wort etc pp.


Es gibt auch Ausnahmen , natürlich.

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