Nächtliche philosophische Einträge sind meist ein Produkt von Schlaflosigkeit in Zusammenarbeit mit wilden Gedankenwucherungen um diese Uhrzeit.
Jedem ist es doch schon mal passiert, dass die Worte fehlen - man möchte etwas beschreiben, einen Moment in Worten einfangen aber es funktioniert nicht, weil die Worte fehlen.
Das Phänomen Liebe und Worte ist auch keine gelungene Kooperation, denn Floskeln bleiben Floskeln. Andererseits benutzten viele großartige Menschen das Wort um Liebe zu beschreiben aber im Endeffekt kannst du es nur in Romanen beantworten oder aber dir fehlen die Worte.
Genauso können einem die Worte fehlen, wenn man mit unerwarteten Worten rechnet. Meist bleibt nichts anderes übrig als ein hysterisches nach Luft schnappen, oder verstohlene Blicke nach rechts und links, Trotz, Schmerz - das volle Programm.
Man sollte Worte nicht unterschätzen, genauso wie einzelne Sekunden. Natürlich bedeutet das nicht gleich, dass man jedes Wort auf die Goldwaage legen sollte oder jede weitere Sekunde planen sollte aber man sollte immer auf Konsequenzen bedacht sein.
Konsequenzen sind jedoch nichts was man dem Menschen vorwerfen kann, man lernt lediglich daraus oder lebt ein Leben lang damit.
Diese Welt besteht aus lauter komplexen Dingen und egal wie sehr man versucht nach dem Mysteriösen zu greifen,sollte man manchmal einfach nur leben.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen