Aus einigen Situationen im Leben macht wirklich aus nichts das etwas, aber ebenso kann man manchmal nicht anders. Man investiert so viel Herzblut, zeigt sein wahres Gesicht, ist von Grund auf ehrlich und alles was dann ist, ist nichts. Einfach gar nichts wofür es sich gelohnt hätte. Es passieren Dinge, die unergründlich bleiben und ab und zu möchte man auch gar nicht mehr fragen, denn man ist dem Gefühl nahe, dass auch das wieder für nichts ist oder die ganze Situation in ein neues Licht rücken könnte, das noch enger und verstrickter ist als das Gedankenabbild der momentanen Lage. Mahnend und Fordernd sind dann die eigenen Parolen, denen man sich stellen muss und gleichzeitig ist es ein Kampf zwischen Kopf und Herz, den dann irgendwann auch mal Jemand gewinnen muss. Gewinnen und Verlieren liegen so verdammt nah aneinander, so nah, dass dieser schmale Grad manchmal gar nicht da zu sein scheint. Die Linien verwischen und man widersteht nicht, sich selbst nicht. Wie in Zuckerwatte gepackt, nimmt man am Leben teil und innerhalb von Sekundenbruchteilen ist die Zuckerwatte dann Maschendrahtzaun.
Jetzt gerade in diesem Moment auf diese Tastatur zu blicken und die Finger über den Tasten schweben zu lassen, vereint mit den Wallungen die zwischen Verstand und Herz sich hier gerade abspielen und dabei gebannt den Dampf meines Tees zu beobachten als wäre es mein Leben, lässt mich schmunzeln, fast lächeln, es lässt mich denken wie absurd dieses Leben manchmal ist. Wie schwachsinnig jeder, wirklich jeder einzige Gedanke sein kann, wenn das Glück unglücklicherweise vor deiner Nase lauert und du einfach nur zu faul bist, die Hand danach auszustrecken. Warum auch. Das ist unfassbar traurig. Wirklich.
ich gebe mir mühe das so rüber zu bringen & freue mich wenn es auch wirklich so rüber kommt.
AntwortenLöschenvielen dank :*
xoxo :*