So viele Menschen schreiben über das Glück, so viele Menschen schreiben über das Verderben und so viele, wirklich unbegreiflich viele Menschen schreiben über nichts. Man hört sie reden, man sieht sie schreiben aber der Inhalt, diese Spanne zwischen dem Geschriebenen und Gemeinten ist so unendlich groß. Man wünscht sich doch eigentlich nicht viel mehr als Ehrlichkeit, der kleine weiße Fleck auf der schon so dreckigen Weste. So viel ist schlecht aber so viel ist gut für uns, wer sagt was richtig, was falsch - was schön, was hässlich ist. In wessen Macht steht dieses niederschmetternde Urteil ; Mal für Mal? Die Krähen kreisen unerbitterlich bis wir zu Staub zerfallen.
Das Krähenkreis und deie kreisenden Schatten, die drohend über den Boden huschen, die wird man niemals los. Ich gebe dir Recht was deine Worte betrifft, sher sogar, schön gesagt, leider wahr. Wieviele leere Worte es gibt, nicht nur zu Papier (Oder zu Elektronen) gebracht, auch gesagt oder gedacht. Wieviel sinnentfremdetes, bedeutungsloses, ungemeintes jedes mal auf den Endverbraucher losgelassen wird, schade eigentlich.
AntwortenLöschenDoch wer macht es wirklich besser. Du sagtest, viele schreiben über Glück, viele über Verderben. Doch was ist das schon, was ist dein Glück? Was ist meins? Ich glaube das ist schonmal Grundverschieden. Allein die Tatsache, dass ich nciht du bin und umgekehrt, beweist, dass ich dir keine Ratschläge geben kann. Man hat niemanden im Leben, der einem sagt wie man lebt, mit dem man letzten Endes zufrieden ist. Man teilt Erfahrungen.
Und letzten Endes, liegt es an dir selbst, welche zu machen.
Mit der Feder im Mund,
Spiegelschreiber