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Montag, 17. Oktober 2011

...in einer beziehung mit alkohol und es ist kompliziert

Die Fassade fängt an zu bröckeln und aus der verhärteten Miene wird die eines traurigen Clowns. Antastbar zu sein ist furchtbar gefährlich, verletztlich zu sein - menschlich aber die Mauer wieder aufzuziehen, ist nur ein Abwehrmechanismus der inneren Instanz um sich selbst zu schützen. Sich sinnlos im Kreis bewegen zerrt an den Nerven und lässt die Füße lahm werden, sich ewig den Mund fusselig zu reden, führt zu genervten Blicken von links nach rechts und wieder zurück. Gesten bedeuten nichts. Blicke treffen sich nicht und wenn doch, dann so eiskalt und durchdringend aber ebenso so vollgestopft mit Ignoranz und Verachtung. Den Fokus umzuschwenken und festzuhalten an einem Fixpunkt, der das Seelenleben nicht durcheinander bringt türmt und bäumt sich auf und zum ersten Mal nach langer Zeit prallt er nicht ab,sondern bestärkt. Jedes gottverdammte Wort und jeden verflixten Ziegelstein, der diese Mauer zieht.

3 Kommentare:

  1. ein paar zeichenfehler & ein rechtschreibfehler, aber denke darauf kommts ja nicht an. ich mag was du immer schreibst! kanns irgendwie verdammt gut nachvollziehen.

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  2. ersteres lassen wir außen vor,satzzeichen sind und bleiben mir ein kleines verhängnis,dennoch ein dankeschön und freude!

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  3. Authenzität ist wichtig, das sollte man sich merken. Ohne das gäbs weder Träume noch Idole oder Vorbilder. Authenzität macht angreifbar, verletzlich. Doch selbst das hat Gutes, auch das schlechte kann man positiv sehen irgendwie. Ohne Krisen hättest du den Text nie geschrieben, ohne Krisen gäbs keine Glücklichen Momente und ohne Krisen wärst du jetzt nicht die, die du bist.

    Mit der Feder im Mund,
    auf dem Weg nach Paris,
    Spiegelschreiber

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