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Sonntag, 16. Oktober 2011

kalte füsse,blaue finger

Dieser strahlend blaue Himmel sieht so sorgenfrei aus, so frei, unendlich, greifbar und unbeschwerlich, dass die Lebenslust einen Satz nach vorne macht und sich ein kleines Lächeln auf den Lippen anbahnt. Es fühlt sich so an als wären unsichtbare Fäden an ihnen angebracht und diese werden behutsam nach oben gezogen und nichts wehrt sich dagegen. Auch dieser Kampf zwischen Kopf und Herz hat gerade nichts zu bedeuten, denn schwerelos in Gezeiten zu liegen ist manchmal ein Moment des puren Glücks. Zu selten passiert es, dass ein Lächeln die Augen erreicht und doch braucht ab und an nichts Sinn zu machen, denn Alles fühlt sich unfassbar endlos weit an, so weit , dass man tausend Schritte gehen müsste um etwas zu erreichen. Ein Fingerschnipsen, ein Blickt reicht manchmal aber aus um nur noch einen Schritt zu tun. Auf Etwas. Auf Nichts. Das Leben ist nun mal eine Aufgabe aus der man nur mit einem blutigen Knie und einem blauen Auge davon kommt.

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